Jury

Prof. Elizabeth Hoak-Doering ( USA, Zypern)

elizabeth hoak-doering

Geboren in Philadelphia, Bachelor of Arts in Anthropology am Amherst College (USA), MAed. Und MFA in Skulptur an der Boston University, 1996 Stependium Skulptur und Archäologie in Zypern, 2000 Artist in Redidence der Monagri Foundation in Limassol, ihre interdisziplinären Kunstprojekte bewegen sich zwischen Zeichnen, Multimedia, akustische und kinetische Installationen, Veröffentlichungen in kunstwissenschaftlichen Magazinen, Hoak-Doerings Arbeiten sind beeinflusst von den Erfahrungen im Leben mit den Navajo (2008), in Armenia (2001 und 2006), und mit den Samburu of Kenya (1986-87), Einzelausstellungen Pharos Centre for Contemporary Art (2009), Nicosia Municipal Art Centre in Zusammenarbeit mit der Pierides Foundation (2009); Gruppenausstellungen Chypre: L’Art au Présent (Paris, 2010); Out of OSTRALE’10 (Dresden 2010), Suspended Spaces (Amiens, 2010), Schriften veröffentlicht im International Feminist Journal of Politics (2010) und Cyprus Review (2009), Auseinandersetzung mit dem Thema Suez Canal und Cypriot heritage (PRIO 2010) und Fotografie ‘Manadhes tis Kyprou’ (Cyprus University of Technology 2010), Aktuell Professor of Art at the University of Nicosia.

54th Biennale Venedig 2011, Elizabeth Hoak-Doering ist eine von zwei Künstler, die den Pavilion von Zypern repräsentieren, kuratiert von Yiannis Toumazis

Der Cool Silicon Art Award ist eine einzigartige Plattform, auf der die wesentlichen Verbindungen zwischen Kunst und Wissenschaft offengelegt werden. Meine internationale Erfahrung als Künstlerin und Professorin basiert im Forschen: Ich suche diesen speziellen Austausch zwischen Kulturen und Wissenschaften und ich nehme diese Verbindungen wahr. Diese Verbindungen definieren ein neues und interessantes Gebiet der Praxis: etwas Interdisziplinäres und Internationales und ein Gebiet, das positive Veränderungen für die gesellschaftliche Zukunft bereithalten könnte. Dies ist die eigentliche Freude, Teil der Cool Silicon Art Award Jury zu sein. Die Zusammensetzung der Jury mit ihren jeweils unterschiedlichen, professionellen Hintergründen brachte spannende Fragen auf: Auf der einen Seite, wo lässt sich die ästhetische Substanz der technologischen Thematik finden? Und auf der anderen Seite, welches ist wiederum die kritischtechnologische Komponente bildender Kunst? Die 10 Finalisten sind herausragende Beispiele für zeitgenössische Kunst, die nicht einfach Technologie und technologische Prozesse darstellen, sondern sich im Ausdruck einer zukünftig-gesellschaftlichen Vision auszeichnen - was auch wesentliches Ziel von Cool Silicon ist. Ich freue mich sehr auf die Ausstellung, auf die Realisierung der Arbeiten und natürlich auf den Preisträger.

www.ehdoering.com


Dr. Martin Müller (Deutschland)

martin müller

geboren 1961 in Emmerich, studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik an der Universität Köln, Parallel hierzu freischaffende künstlerische Arbeit; 1988 Abschluss des Studiums (M.A.), seitdem tätig als Künstler und Kommunikationsdesigner in Köln; 1989-1993 Dissertation: „Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt: Schamanismus und Erkenntnis im Werk von Joseph Beuys“, bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Ludwig, an der Universität Köln; Promotion an der Universität Köln (Dr. phil.) 1993; 1993-2007 Direktor des Pan Kunstforum, Emmerich; 2007 Gründung des grenzüberschreitenden Kunst-, Kultur- und Netzwerkmanagements „culture.net“; 2007-09 Gastprofessor für zeitgenössische europäische Kunst an der University of Derby (GB), School of Art and Design; 2009 Gastkurator der OSTRALE’09; seither Mitglied der Leitung der OSTRALE; 2010 Gründung des internationalen Kunsthochschulprojektes „IAM – international art mooves“; 2010 Gastdozent an der University of Nicosia, Gastprofessor an der Marmara University Istanbul/Türkei, 2011 internationales Jurymitglieddes Geppert Kunstpreises Wroclaw/Polen
Lebt in Dresden.

www.heyoka.eu


Andrea Hilger (Deutschland)

andrea hilger

geborene Moser 1970 in Leipzig, beendete 1989 ein medizinisches Fachschulstudium und widmete sich danach dem Studium der Laban-Notation und Improvisation für Tanz und Choreographie in Wien sowie ab 1994 an der Hochschule für bildende Kunst in Dresden der Malerei und Grafik. Parallel hierzu entwickelte sie sich als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Choreographie, Bühnenbild und Lichtkunst. 1999 gründete sie die Compagnie "Tanzart" in Dresden und betreibt seit 2007 die Firma Hillumination mit reiner lichtgrafischer Ausdrucksform. Sie arbeitete und arbeitet an zahlreichen großen Theatern wie der Oper in Kiel, dem Staatstheater Cottbus, der Semperoper und dem Festspielhaus Hellerau in Dresden, dem Landestheater Coburg und in Museen und Galerien wie dem Deutschen Hygienemuseum, dem Kunsthaus in Dresden, der Galerie am Bollwerk in Neuruppin als Tänzerin, Choreographin, Lichtkünstlerin und bildende Künstlerin. 2007 entwarf sie gemeinsam mit Mike Salomon in den leerstehenden Räumen des alten Schlachthofareals das Zukunftsbild eines zeitgenössischen Kunstzentrums, das mit der 1. internationalen Kunstausstellung Ostrale 07 begann. Leitung der OSTRALE seit 2007. 2011 Hilumination des Berliner Kulturforums anlässlich der Eröffnung der Berliner Museumsnacht.

Lebt in Dresden.


Helmut Warnecke (Deutschland)

helmut warnecke

geboren 1956 in Münden, nach Abitur Grundwehrdienst und Lehre: Studium der Betriebswirtschaftslehre in Göttingen, Abschluss als Diplom-Kaufmann 1984,
1984 - 1993 mehrere Controllingfunktionen im Bereich Halbleiter der Siemens AG in München,  1994 - 2001 Übertritt zum Siemens Microelectronics Center in Dresden (seit 1999 Infineon Technologies Dresden): Aufbau der Rechnungswesen- und Controllingstrukturen des Standortes sowie Leitung der Logistik- und Planungsfunktion,  2002 - 2005 Kaufmännische Leitung der weltweiten "Front End"- Produktion Infineon in München, anschließend Controllingverantwortung des weltweiten Speichergeschäftes in München,  seit 2006 Geschäftsführung Infineon Technologies Dresden GmbH, ehrenamtliche Tätigkeiten: Seit 2006: Mitglied des Vorstandes von "Silicon Saxony", seit 2009: Mitglied des Vorstandes im Spitzencluster „Cool Silicon“


Prof. Dr.-Ing Thomas Mikolajick (Germany)

thomas mikolajick

born 17.09.1963, 2009 - today Head of Chair for Nanoelectronic Materials and Scientific Director of NaMLab gGmbH at TU Dresden, 2006-2009 Head of Institute for Electronic and Sensor Materials at TU Freiberg, 1999 - 2006, Positions at Infineon: Integration Manager “Ferroelectric Memories” (1999 - 2000); Project Leader: New Memory Technologies (2000 - 2003) and Flash Predevelopment (2003 - 2006); Principal Flash Technology (2005 – 2006), 1996 - 1999 Process Engineer at Siemens Semiconductor Regensburg, 1995 - 1996    Group Leader Device and Integration at FhG-IIS-B, Erlangen, 1996 Ph.D. in Electrical Engineering from Universität Erlangen-Nürnberg, 1990 - 1995    Scientific Co-Worker at Universität Erlangen-Nürnberg

Scientific Focus
Materials and Devices for Future Electronics
Selected Scientific Activities: Coordinator of the BMBF Excellence Cluster “Cool Silicon”, since 2010, Senior Member of IEEE, since 2009, Member of the Commission Microelectronics and Nanoelectronics of the State of Saxony (KOMINAS), since 2009, Reviewer for: BMBF, DFG, EC and others, since 2006, and Reviewer for several Journals, e.g. IEEE Electron Device Letters, IEEE Transaction on Electron Devices, Applied Physics Letters, Advanced